Häufigkeit des MDMA- und Ecstasykonsums in der Schweiz - Zahlen und Fakten - suchtschweiz.ch

Häufigkeit des MDMA- und Ecstasykonsums

Im Jahr 2016 berichteten 3.9% der Bevölkerung über einen Gebrauch von Ecstasy im Leben und unter einem Prozent über einen Gebrauch im letzten Jahr (0.5%). Männer berichteten häufiger über einen Konsum im letzten Jahr und in jüngeren Altersgruppen war er stärker verbreitet.

Gemäss Analysen der Abwässer verschiedener grosser Schweizer Städte hat der Konsum von MDMA oder Ecstasy zwischen 2015 und 2017 zugenommen. Seit 2021 hat er abgenommen. Die höchsten Werte wurden für Zürich gefunden.

Die tägliche Normfracht entspricht der Menge an Rückständen, die während 24 Stunden in einer Abwasserreinigungsanlage (ARA) gemessen wird, in Abhängigkeit von der gemessenen Konzentration, dem Wasserdurchfluss am Eingang der ARA und der Anzahl der angeschlossenen Einwohner.

Diese Werte ermöglichen zeitliche oder geografische Vergleiche, lassen aber keine Rückschlüsse auf die tatsächlich verbrauchte Menge einer Substanz zu.


Referenzen

Ecole des sciences criminelles (ESC) (2022) : persönliche Mitteilung

EMCDDA (2022). Abwasseranalyse und Drogen – eine europäische städteübergreifende Studie. EMCDDA. External Link

Gmel, G., Kuendig, H., Notari, L., Gmel, C. (2017). Suchtmonitoring Schweiz - Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen in der Schweiz im Jahr 2016. Lausanne: Sucht Schweiz. .pdf Dokument

Letzte Aktualisierung: 11.07.2022
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