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Porträt

Das Stimulans Kokain

Kokain, auch Koka, Koks oder Schnee genannt, ist ein Stimulans, welches aus den Blättern des Kokastrauchs gewonnen wird, der hauptsächlich in der Andenregion in Südamerika gedeiht. Das Esteralkaloid Kokain wird aus der pflanzlichen Basis herausgelöst und in Kokain­-Hydrochlorid umgewandelt, welches einen Wirkstoffanteil von bis zu 95% aufweisen kann.

Auf dem Schweizer Schwarzmarkt ist das Kokain­-Hydrochlorid die übliche Handelsform des Kokains. Zur Steigerung der Gewinnmargen vermischen es die Dealer mit diversen Streckmitteln. Gemäss Analysen durch "Drug Checking" oder polizeilich beschlagnahmter Proben liegt der durchschnittliche Anteil an Kokain bei 60% bis 80%. Es gibt aber deutliche Abweichungen im Hinblick auf den Reinheitsgrad. Fast pure Proben als auch Proben ganz ohne Kokain, aber dafür mit Streckmittel wurden erfasst.

Kokain­-Hydrochlorid kann geschnupft, gespritzt oder auch oral eingenommen werden. Nach bestimmten chemischen Veränderungen ist es auch rauchbar (als Crack oder Freebase).

Kokain wird in unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen konsumiert, wie beispielsweise von Heroinkonsumentinnen und -konsumenten, von Personen, die es im Arbeits- oder Sozialleben nehmen oder an Partys. Abwasseranalysen verzeichnen einen Anstieg der Kokainkonzentration während des Wochenendes.

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