Sucht Schweiz - Zahlen und Fakten - Folgen

Folgen

Jährlich werden rund 11’500 Personen mit einer Diagnose Alkoholintoxikation in einem Schweizer Spital stationär behandelt.

Auch wenn die Anzahl pro 1'000 Einwohnerinnen und Einwohner mit dem Alter zunimmt, fällt auf, dass auch Jugendliche, die legal noch keinen Alkohol erwerben dürfen, betroffen sind.

Intoxikationsdiagnosen wurden bei stationär hospitalisierten Personen nach einem Anstieg zwischen 2003 und 2008 danach bis 2014 wieder deutlich seltener gestellt. Diese Entwicklung zeigt sich sowohl bei den Männern und Frauen.

Die Anzahl der Behandlungseintritte von Personen, die ein Hauptproblem mit Alkohol haben, hat seit 2009 etwas abgenommen, und zwar sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen. Die Anzahl der Neueintritte hingegen ist relativ stabil geblieben.

Die Anzahl der Personen, die wegen eines Hauptproblems mit Alkohol in Behandlung sind, liegt jeweils erheblich über der Anzahl, die im Zusammenhang mit den am häufigsten genannten illegalen Drogen (Cannabis, Opioide, Kokain) in Behandlung sind.

Referenzen

Maffli, E., Delgrande Jordan, M., Schaaf, S., Dey, M. (2018). act-info Jahresbericht 2016: Suchtberatung und Suchtbehandlung in der Schweiz: Ergebnisse des Monitoringsystems. Bern: Bundesamt für Gesundheit (BAG). .pdf Dokument

Marmet, S., Wicki, M., Gmel, G. (2017). Hospitalisierungen aufgrund von Alkohol-Intoxikation oder Alkoholabhängigkeit bei Jugendlichen und Erwachsenen. Eine Analyse der Schweizerischen „Medizinischen Statistik der Krankenhäuser“ 2003 bis 2014. Lausanne: Sucht Schweiz. .pdf Dokument

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